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Fünf Tipps für einen reduzierten Energiehunger.
Die Welt steht vor großen Aufgaben: Wie reduzieren wir den CO2-Ausstoß? Jeder, der sich in diesem Zusammenhang mit dem Thema Industrie und Energieverbrauch beschäftigt, stößt auf eine kaum bekannte, aber bemerkenswerte Tatsache: Fast 40 % der Energie, die in Deutschland industriell genutzt wird, werden für Wärmeprozesse in Industrieöfen benötigt. Dieser unglaubliche Energiehunger stößt natürlich nicht nur denen bitter auf, die sich um den Klimawandel Sorgen machen. Für die Bilanz eines Unternehmens ist Energie ein sehr unerfreulicher Kostenfaktor, denn jedes Jahr kostet der Riesenappetit von Öfen die Industrieunternehmen ca. 30 Milliarden Euro. Tendenz steigend – angesichts einer global rasant anwachsenden Energienachfrage muss man davon ausgehen, dass die Preissteigerungen deutlich an Fahrt gewinnen werden.
Dies alles sticht auch auf administrativer Ebene ins Auge. Deshalb steht eine neue „Energy using Products“-Richtlinie (EuP-Richtlinie) der Europäischen Union kurz vor der Genehmigung. Sie wird sehr schnell zu deutlich strengeren Anforderungen an den Energieverbrauch von Wärmeprozessanlagen führen.
Doch wo liegen Einsparpotentiale? Bestimmte Verfahren erfordern einfach einen hohen Energieeinsatz, kurz gesagt, Wärmebehandlung ohne Wärme funktioniert nicht.
Ipsen optimiert bereits seit Jahren die Effizienz seiner Öfen und Anlagen. Und unter dem Motto "Advanced Efficiency" setzen wir unsere Öfen seit neuestem erst recht auf Energie-Diät. Das Ergebnis: HybridCarb , ein Verfahren mit dem wir den Prozessgasverbrauch um bis zu 90% und zugleich den Energieverbrauch bei der Erwärmung des Prozessgases spürbar vermindern. Das nachrüstbare RecyclingKit wird auch bereits im Einsatz befindlichen Öfen sparsamer machen.
Doch auch nach dieser Erfolg versprechenden Innovation stellen wir uns bei Ipsen weiterhin grundsätzlich die Frage: Wie gewöhnt man Industrieöfen den unmäßigen Hunger ab? Mit anderen Worten: Wie können wir unseren Geschäftspartnern helfen, energieeffizienter zu fertigen? Nun, es gibt ein paar Erkenntnisse: